Blättermonat

Blättermonat Juli

Mein Rückblick in Büchern für den Monat Juli

Eigentlich liebe ich es, mich im Sommer einfach in einen Park oder an den Landwehrkanal zu setzen um zu lesen. Doch mein Juli war offen gestanden etwas durchwachsen, was das Bücherlesen angeht. Zwischendurch hatte ich mich angesteckt, Diagnose: Leseflaute. Ich konnte mich nicht so recht für einen Roman begeistern und mich zum Lesen motivieren. Daher habe ich mal Alternativen ausprobiert, mich an einen Comic gewagt und mir ein besonders schönes Kochbuch zugelegt. Ich habe außerdem ganz andere Abwechslung gesucht und eine neue Serie begonnen („The Man in High Castle – sehr empfehlenswert!), das Joggen wieder ernster genommen und mich mit alten Freunden getroffen. Das eine oder andere Eis durfte auch nicht fehlen, haha. Das tat gut und war sehr hilfreich, denn wenn man am wenigstens sucht, findet man bekanntlich die beste Medizin: Das Buch, welches zur Genesung beiträgt und über die Leseflaute hinweg hilft ;-)…

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Meine Bücher im Juli!

Gelesen: Ein Sachbuch…

Stefan Müller: 111 Gründe, Bücher zu lieben

Für alle Bücherwürmer ein absolutes Muss mit vielen weiteren Lesetipps!: 111 Liebeserklärungen ans Buch

… Ein Comic

Anne Frank Haus ( Herausgeber): Die Suche

Dieser Comic ist pädagogisch sehr wertvoll und erklärt mit ansprechenden Illustrationen ein ernsthaftes Thema und trägt zur historischen Aufklärung bei. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch mal das Anne Frank Zentrum in Berlin besucht. Mehr zur Gedenkstätte und zum Comic findet ihr hier: Suche und finde Geschichte

…  und ein Roman

Wie gesagt, diesen Monat habe ich mich mal etwas abgelenkt und daher insgesamt auch nur einen Roman gelesen. Aber mit „Gott, hilf dem Kind“ hat Toni Morrison letztendlich mir geholfen, meine Leseflaute zu überwinden. Sie ist wohl nicht ohne Grund Literatur-Nobelpreisträgerin. Ihr gelingt es, die brisanten Problematiken unserer Gesellschaft Rassismus und Ungerechtigkeit, in einer sehr bewegenden Geschichte zu thematisieren:  Schwarze Braut

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Nicht nur Romane, sondern auch ein Comic, Kochbuch und Sachbuch sind mit dabei!

Neuzugänge: Ein Kochbuch…

Anna Jones: A modern way to eat

Ich hatte diesen Monat Lust auf neue Inspirationen im Alltag – und damit auch in puncto Ernährung. Ich liebe gutes Essen und dennoch: Manchmal fehlt mir die Zeit oder offen gestanden auch die Motivation zum aufwendigen Kochen. Dabei kann ausgewogen und gesund Kochen eigentlich so lecker sein. Dieses sehr schön aufgemachte Kochbuch sprach mich direkt mit einer Vielfalt an Gerichten von Vorspeisen über Hauptgänge bis hinzu Desserts an.  Die Rezepte sind kreativ anders und wirken dennoch leicht nachahmbar.

Womöglich könnte es unter euch den einen oder anderen abschrecken, dass es sich ausschließlich um vegetarische und vegane Küche handelt. Ich selbst bin allerdings auch weder Veganer noch Vegetarier. Ich liebe Gemüse und Obst und sie können nun mal große Vielfalt und Abwechslung bieten. Außerdem muss man sich ja nicht streng an Rezepte halten und kann kombinieren. Ich koche bestimmt bald mal für euch!

… und ein weiterer Roman

Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann

#currently reading: Von Mariana Lekys Roman verhoffte ich mir eine mal etwas andere Lektüre – und ich habe sie gefunden: Ich lese gerade noch, aber die Geschichte hat mich jetzt schon in ihren Bann gezogen. Der erste Satz: „Als Selma sagte, sie habe in der Nacht von einem Okapi geträumt, waren wir sicher, dass einer von uns sterben musste, und zwar innerhalb der nächsten vierundzwanzig Stunden“ beschreibt bereits ganz gut den Charakter der Lektüre. Das Buch hat zwar eine traurige Seite und setzt sich mit dem Thema Tod auseinander, doch mit einer Leichtigkeit, sodass man es kaum merkt. Es ist insgesamt eine Geschichte über das Leben. Es zeigt, wie viel Überwindung es manchmal kosten kann, seine Liebe zu gestehen und wie diese aber auch Wunden heilen kann. Das Buch ist witzig, intelligent und lebensfroh geschrieben. Ich möchte es deshalb zu meinem *Liebling des Monats* küren und bin schon sehr auf das Ende gespannt!

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Café Tasso in Friedrichshain
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Café und Antiquariat in einem!

Empfehlung unterwegs für den August

Den August habe ich übrigens gebührend eingeläutet, in dem ich in Friedrichshain letztes Wochenende im Büchercafé „Café Tasso“ mit Freunden war. Man kann dort lecker frühstücken und Kaffee trinken, zumal das Café bei allen Zutaten auf Bioqualität achtet. Nebenher kann man draußen auf der Terrasse in Buchboxen sowie im Café in weiteren Räumen in einer großen Auswahl an antiquarischen Büchern stöbern. Ich kann es euch sehr empfehlen!

Fazit

Letztendlich habe ich diesen Monat Vielfalt in mein Bücherregal gebracht. Es muss ja nun mal nicht immer der klassische Roman sein, sondern die Abwechslung macht’s: Ein Sachbuch, Comic sowie Kochbuch haben mich auf ihre jeweils ganz eigene Art bereichert.

 

 

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