umgeblättert

Unperfekter Perfektionismus


Michael Nast mit seinem Online-Hit: “ Generation Beziehungsunfähig“

Welchen Beziehungsstatus hast du?

Als kleinen Vorgeschmack zu einer bald folgenden Literaturkritik zu einem Buch, was ich im Moment gerade zu verschlinge, möchte ich heute mal auf einen Artikel des selbigen Autors aufmerksam machen. „Generation Beziehungsunfähig“ schwirrt im Moment  fleißig im World Wide Web herum und regt zum kritischen Nachdenken über uns und unser Verhalten zu Liebe sowie Beziehungen an. Damit scheint Michael Nast den Nerv zu treffen und spricht, denke ich, vor allen Dingen die jüngeren, die sogenannte Generation Y an. (Zwar vielleicht ein inflationär gebrauchter überspitzter Begriff, aber witzig unsere jüngere Generation zwischen 20 und 40 Jahren beschreibt).
Dieser benannte Text vereint kurz und knackig Ursachen, warum wir so sind wie wir sind, die Lebensphilosophie und mögliche Eigenheiten unserer jungen Welt miteinander.

Wir streben dem Text zufolge nach Selbstverwirklichung, sei es im Job oder im Privatleben. Unser Job ist nicht mehr nur  mit Finanzierung unseres Lebensunterhalts verknüpft sondern auch mit einem Prozess der Selbstfindung nach unseren Leidenschaften und Zielvorstellungen eines erfüllten Lebens. Dies wirke sich auch auf unser Privatleben aus, sodass wir gleichermaßen unser Liebesleben optimieren und glauben jemanden finden zu müssen, der noch mehr zu uns beziehungsweise vielleicht sogar nur zu unserem idealisierten Lebenskonzept passt.

 

… „In einer Beziehung“, 
„Es ist kompliziert“ – „Gucken, ob sich was besseres findet“, 
„Single und auf der Suche nach der großen Liebe“?

Mir stellt sich dazu die Frage, ob wir tatsächlich so mit uns und unserer Selbstverwirklichung beschäftigt sind, dass wir das Wesentliche aus den Augen verlieren. Michael Nast beschreibt, dass die Jungs und Mädchen unserer Generation mit dem Bewusstsein aufgewachsen seien, etwas Besonderes zu sein und uns und unsere Umgebung deshalb stets perfektionieren möchten. 
Doch als etwas Besonderes behandelt zu werden und dieses Bewusstsein zu verinnerlichen, muss meiner Meinung nach nichts verwerfliches darstellen. Warum sollten wir nicht die Möglichkeit besitzen, unsere Talente, Interessen und Wünsche im Leben zu entdecken und nachzugehen? Wir sollten uns eher bewusst sein, dass auch andere Menschen besonders sind. Außerdem heißt besonders zu sein nicht gleichzeitig Perfektion! Ganz im Gegenteil, wir sind besonders mit all unseren Mängeln, Ecken und Kanten sowie abgerundet mit unseren liebenswerten Eigenschaften, Vorzügen und Fähigkeiten.
Kolumne
Verwendete Quellen:
Blog „im gegenteil“ – Michael Nast „Generation Beziehungsunfähig“
Blog „im gegenteil“ – Blog für Singles, über Liebe, Sinnfragen und das Leben
Michael Nasts offizielle Website
Ein besonderer Dank geht an Helene Diebel, Fotografin und Gummibärpsychologin  – sie wusste, was die Gummibärchen denken könnten.

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